JU´ler Matthias Kaiser kandidiert als Oberbürgermeister

Elflein: JUng denken. JUng wählen.

OB Kandidat Matthias KAiser
OB Kandidat Matthias KAiser
Am Freitag nominierte der CDU Kreisverband und der Stadtverband Gotha seine Kandidaten für die Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen im April 2012. Landrat Konrad Gießmann erhielt einen Vertrauensbeweis von 97 % von der Parteibasis. Auch Matthias Kaiser erhielt ein Spitzenergebnis: 90 % der Mitglieder des CDU Ortsverbandes sprachen sich für seine Kandidatur als Oberbürgermeister aus!

CDU Kreisvorsitzender Falk Ortlepp eröffnete um 19 Uhr im Gothaer Hotel „Der Lindenhof“ den Nominierungsmarathon. Insgesamt 97 stimmberechtigte Mitglieder und zahlreiche Gäste waren gekommen, um von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Nach der Abhandlung der Formalien hob Kreisvorsitzender Falk Ortlepp das Engagement und die Errungenschaften von Landrat Konrad Gießmann in der auslaufenden Amtsperiode hervor. „Wir können uns keinen besseren Landrat vorstellen. Gerade in diesen Zeiten braucht unser Landkreis eine verlässliche Bank!“, so Ortlepp.

In seiner Rede ging Konrad Gießmann auf die Motivation seiner erneuten Kandidatur ein: „Ich möchte das vollenden, was wir gemeinsam erfolgreich begonnen haben.“ Er machte darauf aufmerksam, dass dies keinesfalls eine Einzelleistung war, sondern der Einsatz von vielen Akteuren, die sich dem Landkreis verpflichtet fühlen.

Rückendeckung für den Kurs des Landrates gab es von Minister Reinholz und den heimischen Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski. Gegen 19.55 Uhr konnte Versammlungsleiter Felix Elflein, stellvertretender CDU Kreisvorsitzender, das erfreuliche Ergebnis bekanntgeben. Für Konrad Gießmann votierten 93 Mitglieder. Nur 3 Mitglieder stimmten gegen den Wahlvorschlag und ein Wahlberechtigter enthielt sich. Die Schar der Gratulanten war groß. Kreisvorsitzender Falk Ortlepp und Wahlkampfleiter Felix Elflein schworen die Mitglieder auf einen engagierten und spannenden Wahlkampf ein. „Wenn Uwe Walther will, dass sich was dreht, dann werden wir dafür sorgen, dass es ihm schwindelig wird!“, so Elflein.
Im Anschluss stieg noch einmal die Spannung. Der Stadtverband Gotha lud um 20 Uhr zur Nominierung des Oberbürgermeisterkandidaten. Auch wenn sich Herr Kreuch in der Öffentlichkeit gern als „Der Unbesiegbare“ darstellt, sind sich die Mitglieder der Gothaer Union einig: „König Knut muss vom Thron gestoßen werden“. Entsprechend kämpferisch zeigte sich der Stadtverband. Das mehr Mitglieder zur CDU Nominierung anwesend waren, als SPD-Leute bei der „Krönung“ von Knut Kreuch, wertet die Union als gutes Vorzeichen. Ortsverbandsvorsitzender Sascha John präsentierte den Mitgliedern Matthias Kaiser als Vorschlag des Vorstandes. In seiner Rede sprach er die bevorstehenden Aufgaben an und warb bei den Mitgliedern um Unterstützung für den Kandidatenvorschlag. Neben dem Ortsvorstand stellte sich auch Kerstin Götze-Eismann im Namen der Stadtratsfraktion uneingeschränkt hinter die Kandidatur von Matthias Kaiser. Die wohl tapferste und emotionalste Rede des Abends durften die Mitglieder bei Matthias Kaiser verfolgen. „Gotha ist nicht die Summe der Straßen und Gebäude, sondern die Gemeinschaft der Menschen die hier leben; und für diese Menschen trete ich an! Die wirtschaftliche Entwicklung hat für Gotha oberste Priorität, denn der Euro für die schönen Dinge muss erst einmal verdient werden und das kann nur eine starke Wirtschaft mit attraktiven Arbeitsplätzen zu fairen Löhnen. Ich will ein gläserner Oberbürgermeister für die Gothaer Bürger sein, Transparenz und Bürgerbeteiligung sind der Kompass meines Handelns, De Stadtverwaltung hat nichts vor ihren Bürgern zu verbergen.“, so Kaiser in seiner Rede. Kaiser ist 33 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Beide Kinder besuchen Gothaer Kindergärten, er weiß also sehr genau, welche Bedürfnisse junge Familien in der Kreisstadt haben. Der gelernte Bankkaufmann lebt seit 1999 in Gotha. Derzeit dient er als Personal- und Presseoffizier im heimischen Aufklärungsbataillon. In seiner Bundeswehrdienstzeit schloss er erfolgreich ein Fachschul-Studium zum Betriebswirt ab.

Matthias Kaiser konnte sich über ein sehr gutes Ergebnis freuen. 34 der 38 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder stimmten seiner Kandidatur zu. (90 %) Auch Bundestagsabgeordneter Tankred Schipanski versicherte, seinen Parteifreund in allen Belangen zu unterstützen. Hochmotiviert und mit einem guten Gefühl konnten die Mitglieder in einen besinnliches Adventswochenende gehen. Doch für die Kandidaten und das Wahlkampfteam beginnt jetzt die heiße Phase der Wahlkampfplanung.

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