Junge Union Kreisverband  Landkreis Gotha
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News-Ticker


Dafür stehen wir
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Unser politisches Handeln ist auf drei Ziele ausgerichtet: Auf ein würdiges Leben für alle, die Verwirklichung, Erhaltung und Weiterentwicklung von Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit sowie auf die Sicherung einer lebenswerten Zukunft für Mensch und Natur. Dabei sehen wir die Herausforderungen, die vor uns liegen: Menschen maßen sich an, Hand an das Leben von Menschen zu legen. Wir leben in einer Welt, in der es immer noch Kriege und Krisen, Hunger und Folter, Ungerechtigkeit und Unterdrückung sowie die fortdauernde Ausbeutung und Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen gibt. Der rasante technologische Fortschritt bringt große Chancen, aber auch Risiken mit sich.

Die friedliche Revolution des Herbstes ´89 ermöglichte nicht nur, die deutsche Einheit wiederherzustellen, sondern sie eröffnete neue Möglichkeiten friedlicher und demokratischer Zusammenarbeit in Europa. Sie ist auch ein Beispiel dafür, wie mit Zivilcourage, Beharrlichkeit und dem Glauben an Freiheit und Gerechtigkeit, Visionen realisiert werden können. Nur wenn wir diese Herausforderungen annehmen, wenn wir uns nicht resignierend zurückziehen oder uns von Sorgen lähmen lassen, sondern mit großem Engagement, Idealismus und Sachkenntnis den möglichen Gefahren und Risiken begegnen, werden wir unserer Verantwortung gerecht. Gerade wir jungen Menschen in den freien und reichen Ländern sind aufgerufen, unseren Beitrag für eine Zukunft der Menschheit in Frieden, Freiheit und Solidarität zu leisten.

Grundlage unserer Bemühungen, politische Mitverantwortung für die Gestaltung der Zukunft zu übernehmen, ist das christliche Verständnis vom Menschen. Die Einsicht in die eigene Unvollkommenheit verbietet den Anspruch, die einzig richtige Meinung zu vertreten. Deshalb sind wir offen für andere politische Überzeugungen und Zukunftsentwürfe. Vielfalt macht unsere freiheitliche Gesellschaft aus. In ihr kann jeder einzelne an der Gestaltung seines Lebens und seiner Umwelt mitwirken. Chancen für eine derartige Mitwirkung, zugleich aber auch für Orientierung und Geborgenheit finden viele Menschen in kleinen Lebenskreisen wie Familie, Nachbarschaft, Vereinen, kirchlichen und sozialen Gruppen. Diese kleinen Lebenskreise zu stärken und zu fördern, gehört zu den zentralen politischen Aufgaben, um Eigenverantwortung und solidarisches Miteinander zu ermöglichen. Die Entscheidungen für die Welt von morgen werden heute gefällt. An diesen Entscheidungen wollen wir mitwirken.

Die Politik der Jungen Union beruht auf der Achtung des Menschen als einmalige, unverwechselbare und eigenverantwortliche Persönlichkeit mit unantastbarer Würde. Ihre wichtigste Wurzel ist das christliche Verständnis von Menschen und seiner Verantwortung vor Gott. Nach christlichem Verständnis ist der Mensch Geschöpf Gottes, als freies Wesen von Gott nach seinem Bilde geschaffen. Trotz Unvollkommenheit und Schuld gilt dem Menschen das Vergebungsangebot Gottes. Diese Hinwendung des Schöpfers zu seinem Geschöpf macht die einzigartige Würde des Menschen aus. Zugleich gründet hierauf auch die Hoffnung, die Kraft gibt für die politische Gestaltung der Welt trotz der Begrenztheit menschlichen Handelns. Aus der Berufung auf das christliche Verständnis vom Menschen folgt für uns weder ein Alleinvertretungsanspruch auf Politik aus christlicher Verantwortung noch ein Ausschluß Andersdenkender. Vielmehr ist die Junge Union für jeden offen, der den Anspruch aller Menschen auf Anerkennung ihrer Freiheit und Würde bejaht. Dies ist die Grundlage für das gemeinsame Wirken von Christen und Nichtchristen in der Jungen Union.

Das Bewußtsein der Zugehörigkeit zur deutschen Nation mit ihrer gemeinsamen Sprache, Kultur und Geschichte ist Teil der Identität des einzelnen und zugleich wesentliche Voraussetzung für seine Fähigkeit zur Begegnung und Verständigung mit den Angehörigen anderer Völker. Wer sich seiner geschichtlichen Wurzeln und seiner nationalen Identität bewußt ist, kann aus der Geschichte lernen, die Gegenwart gestalten, die Zukunft bewältigen und auf andere zugehen. Wir brauchen daher einen weltoffenen aufgeklärten Patriotismus, der sich einer demokratischen Verfassung verpflichtet weiß und der von nationalistischer Überheblichkeit ebenso frei ist wie von nationalen Minderwertigkeitsgefühlen.
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